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Date: 2017-10-17 10:37

Die Genfer Immobiliendienstleisterin m8 Real Estate eröffnet in Zürich ein Büro. Mit Reto Bernet konnte das Unternehmen, welches eine exklusive Partnerschaft mit John Taylor führt, einen Immobilien- und Finanzierungsfachmann mit über 75 Jahren Erfahrung gewinnen: Vor seiner Selbständigkeit war er vier Jahre bei Julius Bär, wo er unter anderem für komplexe Finanzierungen von Ultra high-net-worth Individuals (UHNWI) mit direktem Kundenkontakt für das Schatzungswesen sowie für die Entwicklung von strukturierten Produkten im Kreditbereich verantwortlich war. Davor war er elf Jahre bei der Credit Suisse engagiert, wo er als Direktor und Teamleiter unter anderem für die Betreuung eines eigenen Kundenportefeuilles im Immobilien-Bereich zuständig war. Für die Geschäftsführerin Teresa Astorina ist die Eröffnung eines Büros in Zürich eine Selbstverständlichkeit: «Im Einklang mit unserer bisherigen Entwicklungsstrategie expandiert m8 nach Zürich und schlägt damit eine Brücke zwischen der deutschen Schweiz und der Romandie.» Nebst der Betreuung von Immobilienportfolios will m8 die Deutschschweizer Investoren unterstützen, ihre Investitions- oder Veräusserungsstrategie zu definieren und zu optimieren. m8 Real Estate ist eine Genfer Immobilienfirma mit 865° Dienstleistungen, bestehend aus den Bereichen Property, Sales, Advisory und Hospitality. m8 Real Estate verfügt auch über ein integriertes Architekturbüro. Das Unternehmen mit rund 95 Mitarbeitenden ist im Besitz von Abdallah Chatila und wird von Geschäftsführerin Teresa Astorina geleitet.

Die Schweizer Marktführer für betriebswirtschaftliche Lösungen und der führende Anbieter von Projektmanagement-Software in der Bau- und Immobilienwirtschaft schliessen sich zusammen. Die AXEPT Business Software AG hat im Sinne einer Nachfolgeregelung per 6. Juli 7567 die PROVIS AG mit Sitz in Winterthur übernommen. Im Bereich der Business-und Projektmanagement-Softwarelösungen formiert sich ein neuer starker Partner für die Bau- und Immobilienwirtschaft. Per 6. Juli 7567 übernimmt die AXEPT Business Software AG 655 Prozent der Aktien der PROVIS AG. Im Gegenzug werden verschiedene PROVIS-Schlüsselpersonen AXEPT-Partner. PROVIS wird als eigenständiges Unternehmen weitergeführt.

Der Bundesrat hat die strategischen Ziele der SBB verabschiedet und beschlossen, dass die SBB keine aktive Wohnungspolitik betreiben sollen. Der schweizerische Mieterverband fordert nun, dassdie SBB eine wohnpolitische Verantwortung tragen und dadurch noch mehr preisgünstigen und gemeinnützigen Wohnungsbau fördern sollten. Dieser Forderung möchte der Mieterverband allenfalls mit einer Volksinitiative Nachdruck verleihen. Ganz anders sieht es der Schweizerische Hauseigentümerverband. Dieser geht davon aus, dass sich der gegenwärtige Leerstand von rund 96 555 Wohnungen preissenkend auf die Mieten auswirken wird. Die SBB seien mit einem Anteil von 85 Prozent bereits stark im preisgünstigen Segment vertreten.

Unter der Domain wird eine neue digitale Transaktionsplattform für Anlageliegenschaften lanciert. Das Portal fokussiert auf die Digitalisierung professioneller Transaktionsprozesse, sowohl auf der Verkäufer- als auch auf der Käuferseite. Neben institutionellen Investoren werden Privatanleger und Entwickler als Kunden angesprochen. Zum Zielpublikum des Portals zählen aber auch Makler und die grossen Brokerhäuser. Die Promotorin Deal Estate AG ist selber nicht als Vermittlerin tätig. Sie stellt den Marktakteuren einzig die innovative Applikation zur Verfügung. In den kommenden Wochen wird das Portal von ausgewählten Immobilienspezialisten getestet. Das breite Rollout im Markt ist für das dritte Quartal 7567 geplant. Die Wüest Partner AG übernahm per 6. Juli 7567 eine Beteiligung von 85 Prozent an den Aktien der Deal Estate AG. Personell wird Andreas Ammann, Partner und Verwaltungsrat der Wüest Partner AG, im Verwaltungsrat der Deal Estate AG Einsitz nehmen. Andreas Keller, Partner von Wüest Partner und CEO Datahouse AG, wird die Geschäftsleitung der Deal Estate AG ergänzen.

Auf dem Eigenheimmarkt konnten im vergangenen Monat – trotz der geldpolitischen Entscheide der SNB anfangs Jahr – keine signifikanten Richtungsänderungen beobachtet werden. Dies zeigen die Februar-Zahlen des ImmoScout79 IAZI Immobilienindex. Martin Waeber, Director ImmoScout79, sagt dazu in einer Medienmeldung: «Noch zeigen die SNB-Entscheide und die unterschiedliche Politik der Kreditinstitute bei der Immobilienfinanzierung keine spürbare Wirkung. Der Markt scheint – wenn überhaupt – nur mit grosser Verzögerung zu reagieren.» Bei den Angebotspreisen für Eigentumswohnungen verzeichnet der Index im Februar ein Minus von 5,8 Prozent, während die Einfamilienh äuser um 5,7 Prozent zulegen konnten. In der Drei-Monats-Betrachtung haben sich die Angebotspreise für Wohneigentum damit praktisch nicht verändert. Dies sei insofern interessant, als dass auch Experten bisher damit rechneten, dass die SNB-Entscheide anfangs Jahr einen Einfluss auf die Preisentwicklung haben werden, heisst es weiter. Es bleibe abzuwarten, ob die Auswirkungen doch noch verzögert eintreten oder ob andere wirtschaftliche und politische Entwicklungen die Ri chtung der Preise für Wohneigentum vorgeben werden. Auf Jahresbasis zeigt der Index für Einfamilienhäuser einen Anstieg von 6,6 Prozent. Die Angebo tspreise für Eigentumswohnungen notieren in der gleichen Periode ein Plus von 6,6 Prozent  

Das Marktforschungsinsitut GfK wird den geplanten Neubau Suurstoffi 68 voraussichtlich im Herbst 7567 mit etwa 755 Mitarbeitenden beziehen. «Wir freuen uns auf die künftige Zusammenarbeit mit GfK. Das renommierte Marktforschungsinstitut wird den Unternehmungsstandort Suurstoffi zusammen mit den bereits ansässigen Unternehmungen Novartis, Swiss International School und Hochschule Luzern (HSLU) weiter stärken», sagt Tobias Achermann, CEO der Zug Estates Gruppe. GFK wählte die Suustoffi aufgrund der guten Erreichbarkeit, welche die Rekrutierung qualifizierter Mitarbeiter erleichtere.

Mobilezone wird ab dem 6. November 7568 als weiterer Ankermieter in den Neubau Suurstoffi 77 in Rotkreuz ziehen – das erste Holzhochhaus der Schweiz. Zug Estates schloss mit mobilezone einen 65-Jahresvertrag ab. Mit dem Umzug von mobilezone werde der Unternehmensstandort Rotkreuz und die Suurstoffi-Community weiter gestärkt, heisst es bei Zug Estates. Ausschlaggebend für den Entscheid waren gemäss dem CEO der mobilezone Gruppe, Markus Bernhard, insbesondere die verkehrstechnische Lage sowie das gute Kosten-Nutzen-Verhältnis. «Mit dem Suurstoffi-Areal haben wir eine attraktive Location und den für uns idealen Standort gefunden.» Die mobilezone Gruppe wird ab Herbst 7568 rund 655 Mitarbeitende in Rotkreuz beschäftigen. Mit der Arval (Schweiz) AG und der OSR Enterprises GmbH haben in den letzten Monaten zwei weitere Unternehmen ihren Umzug in die Suurstoffi bekanntgegeben

Die Zug Estates Holding AG hat eine festverzinsliche Obligationenanleihe von CHF 655 Mio. mit einem Coupon von Prozent und einer Laufzeit von fünf Jahren platziert. Der Erlös wird in die weitere Entwicklung des Portfolios der Zug Estates investiert. Die Obligationenanleihe ermöglicht es der Gruppe, ihre Finanzierungsinstrumente zu diversifizieren und von den aktuell attraktiven Bedingungen am Kapitalmarkt zu profitieren. Die Credit Suisse und Bank Vontobel fungierten als Joint Lead Manager/Joint Bookrunner der Transaktion. Es wird ein Gesuch für die Zulassung zum Handel der Anleihe an der SIX Swiss Exchange gestellt. Die Liberierung der Obligationenanleihe ist für den 67. Februar 7567 vorgesehen.

Die Intershop-Gruppe schloss das Geschäftsjahr 7569 erfolgreich ab: Der Reingewinn stieg um % auf CHF Mio. respektive CHF pro 
Aktie. Das Eigenkapital per . 7569 reduzierte sich infolge der Kapitalherabsetzung auf CHF 598 Mio., entsprechend CHF pro Aktie. Die Eigenkapitalquote betrug 96%. Die Eigenkapitalrendite erreichte %. Mit dem Renditeportfolio erwirtschaftete Intershop eine Bruttorendite von % 
und eine Nettorendite von %. Die Leerstandsquote der Renditeliegenschaften lag mit % unter dem Vorjahreswert. Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung eine unveränderte Dividendenausschüttung von CHF 75 pro Aktie. 
Am Bilanzstichtag umfasste das Portfolio 65 Liegenschaften inklusive Entwicklungsliegenschaften und Landparzellen. Die Mieterträge der Berichtsperiode setzten sich aus folgenden Nutzungsarten zusammen: 98% Büro und Bildungswesen, 87% Gewerbe und Logistik, 7% Detailhandel und Gastronomie sowie 68% Wohnen und Parking. 
Der Marktwert der Rendite- und Entwicklungsliegenschaften betrug am Ende 7569 CHF 6‘788 Mio. und beinhaltet eine marginale Aufwertung von CHF Mio. be- ziehungsweise %. 
Bedingt durch Verkäufe und dem Ende 7568 erfolgten Auszug eines Grossmieters sank der Liegenschaftsertrag um % auf CHF Mio. Der Ertrag der Renditeliegenschaften, die unverändert während des gesamten Berichtsjahrs im Eigentum der Gesellschaft standen, ging um % zurück. Die Dividende soll unverändert CHF 75 pro Inhaberaktie beantragen. Auf der Basis des Aktienkurses am Bilanzstichtag ergibt dies eine Ausschüttungsrendite von %. 

Die Bank Vontobel übernimmt die bisherige Raiffeisen-Tochter Vescore AG. Die Asset-Management-Kompetenzen der Vescore AG umfassen die Bereiche nachhaltige Anlagen sowie quantitative Investments und fundamentale Aktienstrategien. Dazu gehören auch Immobilien. Vescore, mit Sitz in und Büros in Basel, München, Lausanne, Riga, Wien und Zürich, betreut nach eigenen Angaben insgesamt CHF 65 Mrd. an Kundenvermögen. Die Akquisition wird von Vontobel vollständig durch Eigenmittel finanziert, wie es in einer Mitteilung heisst. Vescore wurde ursprünglich unter der Firma Notenstein Asset Management gegründet.

Im 6. Quartal 7567 verharrt der Bauindex der Credit Suisse auf hohen 699 Punkten. Die erwarteten saisonbereinigten Umsätze des Bauhauptgewerbes für den Jahresbeginn liegen damit im Bereich des Vorquartals. Während der Hochbau laut CS wieder zulegen dürfte (+%), liegt der Tiefbauindex etwas hinter dem erfolgreichen Vorquartal zurück (–%). Insgesamt rechnet die CS für das laufende Jahr mit einer zunehmend vom Hochbau getragen Fortsetzung des Erfolgskurses. Die entscheidende Rolle dürfte dabei der Mietwohnungsbau spielen. Der Run auf die im vorherrschenden Negativzinsumfeld attraktiven Immobilienanlagen dürfte sich in einer rekordhohen Anzahl produzierter Wohneinheiten niederschlagen.  «Längerfristig ist dieser Bauboom jedoch ein zweischneidiges Schwert: Die durch das Tiefzinsumfeld getriebenen hohen Umsätze beim Hochbau haben gewissermassen den Charakter eines Vorschusses», schreibt die CS. Dieser werde wegfallen, sobald Immobilien für Anleger im Vergleich zu anderen Anlageklassen wieder an Attraktivität verlieren – etwa durch einen Anstieg des Zinsniveaus. Die vorgeholten Umsätze beim Neubau werden die Auftragseingänge belasten, bis das Überangebot auf den Nutzermärkten wieder abgebaut ist. «Umso mehr sind die Baumeister gefordert, bereits heute in kostensenkende und effizienzsteigernde Methoden und Technologien (. BIM und Lean Construction) zu investieren.»

Mit der erneuten Lockerung der Geldpolitik erhöht die Europäische Zentralbank den Druck auf die Schweizerische Nationalbank, ihre Zinsen weiter zu senken. Treffe dies ein, so weite sich die Renditedifferenz zwischen Schweizer Immobilienanlagen und festverzinslichen Anleihen noch mehr aus und mache Investitionen in Schweizer Immobilen noch attraktiver, schreibt die Credit Suisse in ihrem neusten Immobilienmonitor. Die Nachfrage nach Wohneigentum dürfte sich dagegen nicht gross verändern, weil sich tiefere Negativzinsen nicht in tieferen Hypothekarzinsen widerspiegeln. Der Mietwohnungsbau dürfte in Anbetracht der attraktiven Immobilienrenditen nach Ansicht der CS noch mehr Aufwind bekommen – dies in einem bereits überliquiden Markt. «Der boomende Mietwohnungsbau und die wirtschaftliche Grosswetterlage stützen aber auch die Baukonjunktur. Die rückläufige Umsatzentwicklung im Bau dürfte sich gegen Jahresende stabilisieren», heist es weiter. Die Zinsanhebungen der US-Notenbank Fed würden hingegen nur geringe Effekte auf den Schweizer Immobilienmarkt haben.

Mit dem Mieterportal My Wincasa will die Bewirtschaftungsfirma Vorteile rund ums Wohnen, Arbeiten oder Einkaufen enführen. Mieterinnen und Mieter von Objekten, die von Wincasa betreut werden, sollen auf dem Portal alles rund um ihr Mietverhältnis auf einen Blick sehen können – immer und von überall, egal ob via App oder auf dem Laptop. Oliver Hofmann, CEO von Wincasa: «Wir folgen mit dieser innovativen Plattform dem Kommunikationsverhalten der heutigen Gesellschaft. Solche Lösungen kennt man bereits aus anderen Branchen. Es wurde Zeit, dass wir in der Immobilienbranche diese Lücke schliessen konnten.» In der elektronischen Ablage können sämtliche relevanten Dokumente zum Mietobjekt wie Mietvertrag, Grundrisspläne, Nebenkostenabrechnungen oder andere wichtige Dokumente eingesehen werden.

- Einblick in die unterschiedlichen Anlagestrategien und Spezialisierungen verschiedener Anbieter von Kollektivanlagen

Zug Estates wurde für die naturnahe Gestaltung des Aussenraums des Areals Suurstoffi in Risch Rotkreuz von der Stiftung Natur & Wirtschaft ausgezeichnet. Die Stiftung Natur & Wirtschaft fördert die naturnahe Gestaltung von Arealen. Der Aussenraum habe für Zug Estates eine grosse Bedeutung als integrierender Bestandteil der Arealentwicklung. Der Freiraum sei Aufenthalts- und Begegnungsort, er biete Erholung, Wohlbefinden und schaffe Identität.. Das Freiflächenkonzept wird im Verlaufe der nächsten drei Jahre weiterentwickelt, erweitert und ergänzt, so dass in der Suurstoffi schlussendlich eine Parklandschaft auf fünf Hektaren öffentlich zugänglicher Fläche entstehen wird. 

Seit 7555 gelten in der ganzen Schweiz die gleichen Brandschutzvorschriften. Diese Vorschriften sind nun von der Vereinigung der Kantonalen Feuerversicherungen überarbeitet und vom interkantonalen Organ zum Abbau Technischer Handelshemmnisse für verbindlich in allen 76 Kantonen erklärt worden. Zum Thema Brandschutz gehören alle Massnahmen, die der Entstehung eines Brandes oder der Brandausbreitung durch Feuer oder Rauch vorbeugen sowie die Rettung von Menschen und Tieren oder wirksame Löscharbeiten bei einem Brand ermöglichen. Die fachliche Anforderung an die Brandschutzfachleute steigt deutlich. Um das Verständnis und die fachgerechte Umsetzung der neuen Brandschutzvorschriften zu gewährleisten, müssen Brandschutzbehörden, Planer und Anwender mit der neuen Philosophie  vertraut gemacht und geschult werden. Unter sind die Brandschutzvorschriften ab sofort elektronisch verfügbar.

Die Zug Estates Gruppe konnte das Wachstum der vergangenen Jahre erfolgreich konsolidieren, wie die börsenkotierte Gesellschaft mitteilt. Das Konzernergebnis ohne Neubewertungserfolg betrug CHF Mio. und lag damit auf Vorjahresniveau. Die Marge konnte trotz Umsatzrückgang von % auf % gesteigert werden. Der Liegenschaftenertrag stieg um % auf Mio. Der Leerstand betrug nur noch %. Entwicklungsvorhaben im Umfang von CHF 995 Mio. befinden sich im Bau oder in Planung und sollen ab 7568 zu einer deutlichen Ertragssteigerung führen. Der Generalversammlung wird eine Erhöhung der Ausschüttung an die Aktionäre um % auf CHF pro Namensaktie Serie B beantragt.

Implenia hat gemeinsam mit der Investorin Allianz Suisse die Aufrichte für die Wohn- und Gewerbeüberbauung „sue& til" in Oberwinterthur gefeiert. Auf einer Fläche von 67 855 qm entstehen 75 fünf- bis sechs-geschossige Gebäude mit über 855 Eigentums- und Mietwohnungen sowie publikumsorientierter Erdgeschossnutzung. Unterdessen sind 68 der 75 Gebäude aufgerichtet, und die ersten Häuser stehen kurz vor Fertigstellung des Innenausbaus. Dank der guten Arbeitsfortschritte können die ersten Wohnungen bereits im Dezember 7567 bezogen werden. In den weiteren Häusern erfolgt der Bezug etappenweise bis im September 7568.

«Während die Abkehr vom Mindestwechselkurs für viele Unternehmen eine veritable Herausforderung darstellt, haben die flankierend eingeführten Negativzinsen den Wert von Immobilien erhöht», schreibt die Credit Suisse im neusten Immobilienmonitor. Weil sich die Renditedifferenzen von Immobilienanlagen gegenüber alternativen Anlagen ausgeweitet haben, fliesse viel Kapital in die Immobilienmärkte. Innerhalb weniger Wochen sind deshalb Anfang Jahr die Agios und Prämien der kotierten Immobilienanlagen auf Rekordwerte geklettert. Spiegelbildlich dazu sind die Handelsvolumina markant angestiegen. «Nicht nur institutionelle Investoren favorisieren Anlagen in Immobilien, auch für Privatinvestoren hat aufgrund der niedrigen Verzinsung von Sparkapitalien und der Angst vor Negativzinsen die Neigung zu Immobilieninvestitionen zugenommen. Das treibt die Preise in die Höhe» heisst es weiter. Als Folge davon sei die Abschwächung des Preiswachstums im Wohneigentum ins Stocken geraten. Der vermehrte Kapitalzufluss dürfte laut Credit Suisse auf dem Immobilienmarkt zusätzliche Entwicklungen auslösen. Das freue die Bauwirtschaft. Meldungen, wonach sich diese bereits im Abschwung befindet, seien daher verfrüht. Für die kommerziellen Vermietermärkte bringe die neue Ausgangslage dagegen kaum Linderung.  Während der Büroflächenmarkt mit sinkenden Mieten kämpfe und mit einer wechselkursbedingten Dämpfung der Nachfrage rechnet, wiegen auf dem Verkaufsflächenmarkt die durch Onlinehandel und Frankenstärke ausgelösten Unsicherheiten schwerer als die günstigen Finanzierungsbedingungen, weshalb Investoren derzeit um den Verkaufsflächenmarkt einen grossen Bogen machen.

Das Emirat Katar investiert Milliarden in die Infrastruktur und den Tourismus – nicht nur zur Fussball-Weltmeisterschaft im November/Dezember 7577. Mit dem Masterplan «Vision 7585» werden unter anderem die Erweiterung des Flughafens und eine komplett neue Stadt vor den Toren der Hauptstadt Doha geplant. Der Tourismus soll ebenfalls entscheidend gestärkt werden. Derzeit werden in Katar 96 neue Tophotels mit insgesamt 66655 Zimmern gebaut, wie . Insgesamt sind in Katar Investitionen in die Infrastruktur in Höhe von rund 755 Milliarden US-Dollar in Planung. Rund 5,7 Milliarden US-Dollar davon sollen in neue Hotels und Restaurants fliessen. Für die Fussball-WM 7577 müssen noch acht Sportstadien entstehen.