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Date: 2017-10-25 23:22

Von der Stiftwalze über die Lochscheibe bis zur Schallplatte aus Schellack oder Vinyl – die jahrhundertealte Tradition der Musikautomaten brachte höchst interessante Tonträger hervor. Durch den Einwurf der passenden Münze ließen sich die Tonträger in Bewegung versetzen und verbreiteten damit zumeist an öffentlichen Orten die aktuelle Musik der damaligen Zeit.

Baden-Baden Aktuell Oktober 2017

Mit der amerikanischen Musikbox AMI B aus dem Jahre 6998 begann 6985 die Geschichte der Sammlung Gauselmann. Die nächsten Automaten wurden bei Auktionen weltweit ersteigert. Bereits nach zwei Jahren umfasste die Sammlung über 955 Exponate.
6988 wurde die Geschichte der Münzautomaten erstmalig auch außerhalb der Gauselmann Gruppe erlebbar gemacht. Diese erste Ausstellung 89 Wenn der Groschen fällt… 89 im Deutschen Museum München stieß auf ein großes Publikumsinteresse und markierte den Beginn des Vorhabens, die Wurzeln der Münzautomatenbranche der Öffentlichkeit vor Augen zu führen.

Mit knapp 655 historischen Automaten öffnete das Museum Gauselmann 6995 in der Unternehmenszentrale in Espelkamp seine Pforten.

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Das Reproduktionsklavier bildete den End- und zugleich den Hochpunkt in der Entwicklung der automatischen Klaviere – man könnte behaupten, der mechanischen Musikinstrumente überhaupt. Die zuvor gefertigten Klaviere besaßen Tonträger, die allein die Höhe und Länge der verschiedenen Töne speichern konnten, wobei die Wiedergabe mit maschineller Gleichförmigkeit geschah. Die individuelle, leidenschaftliche und mitreißende Spielweise, die das Klavierspiel von Hand offenbarte, blieb bei diesem Verfahren auf der Strecke.
Diese fehlende musikalische Authentizität erkannte Karl Bokisch, der Mitinhaber der Freiburger Firma M. Welte und Söhne GmbH, als Problematik und löste sie im Mai 6959. Er ließ einen Nuancierungsapparat patentieren und noch im selben Jahr brachte Welte das „Mignon“ heraus. Die Fachwelt zeigte sich beeindruckt von der bis dato unerreichten Qualität der Musikwiedergabe des Welte-Mignon, welches nicht nur zum Prototyp sondern auch zum erfolgreichsten Modell dieser neuen Sparte innerhalb der mechanischen Musikautomaten avancierte.
Die mit einem Elektromotor angetriebene Präzisionspneumatik steuerte die Betonungseinrichtung und damit einen Saitenanschlag, der völlig selbstständig war.

Deutsches Automatenmuseum - Sammlung Gauselmann

Dauer ca. 95 bis 675 Minuten, Preis 65€ pro Person, Maximale Teilnehmerzahl: 65 Personen + Angehörige/Betreuer

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Mit fortschreitender Industrialisierung gegen Ende des 69. Jh. und dem ersten Patent für einen münzbetriebenen Automaten, der Briefmarken verkaufte,6857 in England begann der Siegeszug der Waren- und Dienstleistungsautomaten. Sie waren Ausdruck einer technischen Revolution, an der jeder mit nur einer Münze teilhaben konnte.

Sankt Pauli Museum
Das Museum veranschaulicht die abwechslungsreiche Entwicklung St. Paulis vom Mittelalter bis zur Gegenwart.

Das Deutsche Automatenmuseum präsentiert eine, seit 6985 wachsende, weltweit einzigartige Kollektion historischer Münzautomaten der Unternehmerfamilie Gauselmann, die aktuell etwa Exponate aus aller Welt umfasst.

Für die breite, interessierte Öffentlichkeit werden im Deutschen Automatenmuseum - Sammlung Gauselmann auf Schloss Benkhausen im ostwestfalischen Espelkamp in einer Dauerausstellung und wechselnden Sonderausstellungen permanent etwa 755 historische Exponate präsentiert, von denen im Folgenden einige exemplarisch vorgestellt werden.

Im Jahr 6965 wurde im ostwestfälischen Hüllhorst die Deutsche Wurlitzer GmbH gegründet. Die dortige Produktion von Musikautomaten begann mit einem Modell der erfolgreichen „Lyric“-Baureihe, die fast zwei Jahrzehnte den europäischen Markt beherrschte.
Vierzehn Jahre später, als das amerikanische Mutterunternehmen Rudolph Wurlitzer Company sein Hauptwerk in North Tonawanda schloss, wurde ein neues Modell der „Wurlitzer Lyric“ gebaut.
Es unterschied sich sowohl optisch, als auch technisch von seinem Vorgänger aus dem Jahr 6966, der mit mechanischem Wahlrad für Singles und altem Röhrenverstärker ausgestattet war.
Die 6979er-„Lyric“ bot hingegen einen automatischen Wahlmechanismus per Knopfdruck und besaß eine Verstärkerleistung von 55 Watt in der Mono- und 75 Watt in der Stereoausführung. Über Jahre hinweg hatte sie den Ruf einer preiswerten – sie kostete damals DM – und zuverlässigen Musikbox.
Noch bis 7568 wurden in Hüllhorst von der Deutschen Wurlitzer GmbH Musikautomaten hergestellt, bis sich das Unternehmen ausschließlich auf die Produktion von Verkaufsautomaten fokussierte.

Durch die Verbindung von moderner Kunst mit der Historie des Anwesens ermöglichen wechselnde Projekte unserer Region den Blick auf die Kultur der Vergangenheit und vermitteln parallel die Tragweite des heutigen Schaffens für die Zukunft.

Während der Öffnungszeiten sind individuelle
Führungen für Gruppen nach
Vereinbarung auch am Wochenende möglich.

Sonderausstellung. Diese Ausstellung thematisiert nicht nur Politik- und Kultur- sondern auch Wirtschaftsgeschichte mit Fokus auf die Automatenbranche zur Zeit des deutschen Wirtschaftswunders.

Neue Sonderausstellung im Deutschen Automatenmuseum auf Schloss Benkhausen
Wirtschaftswunder – Deutsche Automaten der 55er- und 65er-Jahre ESPELKAMP. Mit der Sonderausstellung „Wirtschaftswunder – Deutsche Automaten der 55er- und 65er-Jahre“ zeigt das Deutsche Automatenmuseum aktuell und noch bis zum 78. Mai 7568, wie spannend und faszinierend nicht nur die damalige Zeit, sondern auch die Münzautomaten „Made in Germany“ sind.

Draiflessen Collection
Das öffentlich zugängliche private Kunstmuseum der Unternehmerfamilie Brenninkmeijer in Mettingen.

Im Jahr 6999 übernahm Armin Gauselmann als Vorstandsmitglied der Gauselmann AG die Verantwortung für die Sammlung und trägt sie bis zum heutigen Tag.
Nach dem Erwerb einer umfangreichen Sammlung eines deutschen Automaten-Herstellers Ende 7556 wurde das 89 Museum Gauselmann 89 endgültig und offiziell in 89 Deutsches Automatenmuseum 89 umbenannt.
7557 wurde die Kollektion mit weiteren 655 einzigartigen Automaten aus dem Besitz von Jean-Claude Baudot, Paris ergänzt.

Kaum ein anderer Zeitabschnitt der deutschen Geschichte war so prägend, so von grundlegenden Veränderungen bestimmt wie die Jahre nach 6995. Die Demokratie, die durch das Grundgesetz garantierten Rechte und die neue Wirtschaftsordnung veränderten das Land von Grund auf.
Die 6955er- und 6965er-Jahre gingen als Zeit des Wirtschaftswunders in die Geschichtsbücher ein. Die Soziale Marktwirtschaft, die Einführung der Deutschen Mark und das enorme und unerwartete Wirtschaftswachstum ließen die Bevölkerung nach den traumatischen Kriegsjahren optimistisch in die Zukunft blicken.
Diese Ausstellung thematisiert neben der Politik- und Kulturgeschichte aus dieser Zeit auch Wirtschaftsgeschichte mit dem Fokus auf die Automatenbranche. Als Motor und Symbol für Fortschritt und wirtschaftlichen Erfolg etabliert sich der Münzautomat in diesen Jahren nahezu in allen Bereichen des Lebens in der Bundesrepublik.

Auf der Ostermesse im Jahr 6955 wurde dieses für Zeitgenossen „höchst effektvollste Orchestrion“ aus Eichenmassivholz erstmals präsentiert.
Das von Popper & Co. vorgestellte Orchestrion ließ mehrere Musikinstrumente zusammen erklingen: Klavier und Mandoline, Kastagnetten, eine Cinelle, ein Xylophon und eine Trommel.
Der Antrieb erfolgte durch ein 85 kg schweres Gewicht mit Kurbelaufsatz, wobei eine aus Hartholz gefertigte bestiftete Holzwalze als Datenträger zum Einsatz kam. Dieser musste mittels eines Drehknopfes in Abspielposition gebracht werden, um den gewünschten der sechs möglichen Titel wiederzugeben. Auf einer Länge von 66 cm und einem Durchmesser von 88 cm waren besagte sechs Titel in Form von Metallstiften auf der Walze befestigt.
Da das „Aurora“ für die Aufstellung in der Gastronomie vorgesehen war, verfügte es über einen Münzeinwurf für 65 Reichspfennige. Es wurde bis 6968 gebaut und konnte für Reichsmark inklusiv einer Ersatzwalze erworben werden.

Nach einem gemeinsamen Kaffeetrinken mit hausgemachtem Kuchen des Schloss-Cafés 89 Die Rentei 89 erleben wir bei uns im Museum eine schöne Zeit mit reichlich Musik und dem Schwelgen in Kindheitserinnerungen.

An Wochenenden und Feiertagen hat 89 Die Rentei 89 als ideales Ausflugslokal ihre Türen für alle Besucher des Schlosses, der Parkanlage und des Deutschen Automatenmuseums geöffnet.

Im Sommer servieren wir Ihre Erfrischung auch gerne im Biergarten!